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Osteopathie - Allgemein
Was ist Osteopathie | Behandlungsprinzipien | Besonderheiten | Geschichte | Philosophie


Mit freundlicher Genehmigung des Still National Osteopathic Museum, Kirksville, MO.

Der geistige Vater der Osteopathie war der U.S. amerikanische Arzt Andrew Taylor Still (1828 - 1917). Er entwickelte vor über 120 Jahren eine eigene, manuelle Form der Diagnose und Behandlung - basierend auf Forschung und Experimente in Anatomie und Physiologie - und nannte sie Osteopathie.

Er gründete 1894 nach einer Serie von Selbstversuchen die 1. Schule für Osteopathie in Kirksville (Missouri).

Andrew Still war davon überzeugt, dass die Gesundheit des Körpers vom Zustand und der Funktionsfähigkeit der Wirbelsäule abhängig ist. Sind die Wirbel verschoben, so löst das eine Kettenreaktion bis hin zu den Organen aus, und der Mensch wird krank. Betroffen sind Organe oder Körperregionen, deren zugehörige Nerven auf Höhe des verschobenen Wirbelkörpers aus dem Rückenmark austreten.

Durch seine Schüler (v.a. J. M. Littlejohn) breitet sich das Wissen dann im vorigen Jahrhundert über England, Belgien und Frankreich in Europa weiter aus.

Mittlerweile wird die Osteopathie in Europa auch an vielen Universitäten gelehrt und der Abschluss entspricht einem Doktorgrad in Osteopathie (D.O.).

Bild A. T. Still:
Mit freundlicher Genehmigung des Still National Osteopathic Museum, Kirksville, MO.